Amerika / Guatemala

San Miguel


Vanille, weiße Schokolade, Haselnuss

Guatemala bedeutet „Land der Bäume“ und bietet mit seinen fruchtbaren Vulkanböden und dem feuchten Klima ideale Bedingungen für die anspruchsvollen Arabica-Bohnen. Es waren deutsche Auswanderer, die nach 1860 immigrierten und den Kaffeeanbau in Guatemala groß machten. Jesuiten hatten die Bohne zuvor ins Land gebracht

Es gibt in Guatemala ungefähr 30 kleinbäuerliche Kaffee-Genossenschaften, die heutzutage Kaffee exportieren. Da dieser Kaffee fair gehandelt wird, verbessern sich gleichzeitig auch die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen, die auf den Plantagen arbeiten. Das war nicht immer so. Die Zwangsarbeit begann mit dem Eisenbahnbau 1880, der notwendig war, um die Kaffeebohnen zur Hauptstadt und in die Häfen zu transportieren.

Die Indios, die für diese Arbeit eingesetzt wurden, verrichteten später auch die schwere Arbeit auf den Plantagen und konnten sich nur mühsam aus der Zwangsarbeit befreien. Erst durch den Aufbau der Kooperativen in den 70er-Jahren verbesserte sich die Situation entscheidend.

Durch die Demokratisierung ab 1986 wurde die Übermacht weniger Kaffeebarone endlich dauerhaft aufgelöst und größere Teile der Bevölkerung bekamen die Möglichkeit, vom Kaffeeanbau zu profitieren.

 

Profil

Vanille, weiße Schokolade, Haselnuss

In den Hochgebirgen Guatemalas werden hauptsächlich Arabica-Bohnen angepflanzt, zu einem kleinen Teil auch Robusta-Sorten. Teils aktive Vulkane reichern den ohnehin schon nährstoffreichen Boden weiter an. Diesem Umstand verdankt der guatemaltekische Kaffee ein unvergleichliches Aroma. Ausgewogen im Geschmack, überzeugt er mit mondäner Fülle und vollem Körper bei sehr milder Säure. Liebhaber mild-aromatischen Kaffees kommen durch die intensiven Vanillenoten mit Anklängen von weißer Schokolade auf ihre Kosten. Ein kräftig unterlegter Haselnussgeschmack sorgt für die richtige Würze und den Aromakick, der den San Miguel unvergesslich macht.

Plantageninfo

Dieser Kaffee aus der Region Antigua stammt von der Finca Tempixque, wo Kaffeebauer Estuardo Falla Castillo auf einem 90 Hektar großen Gebiet seit 30 Jahren bereits in vierter Generation anbaut.

Weil man auf der Finca Tempixque großen Wert auf höchste Qualität legt, wurde sie unter anderem bereits mehrfach als beste Kaffeeplantage Guatemalas ausgezeichnet und mit der Cup of Excellence belohnt.

Die Plantage selbst ist aber nur ein kleiner Teil einer riesigen Familientradition, die schon seit Jahrzehnten Bestand hat und hervorragenden Kaffee hervorbringt.

Ein insgesamt 2.000 ha großes Regenwaldgebiet wird von der Großfamilie Falla verwaltet: Insgesamt 176 Familienmitglieder teilen sich in einer Erbengemeinschaft die Plantagenanteile. 1.200 ha davon wurden zu unantastbarem Naturschutzgebiet deklariert. Über den Rest bestimmt die Großfamilie der besonderen Art gemeinschaftlich und wählt demokratisch „Vorstände“ auf begrenzte Zeit. Dieser ungewöhnliche Umstand führt dazu, das maximales Expertenwissen vereint und geteilt ist. Diese Familie hat wahrlich Kaffee im Blut!

Davon war Thomas Eckel besonders begeistert, als er auf seinen Kaffee-Reisen Estuardo Falla Castillo und seine Finca Tempixque persönlich kennen lernen durfte. Vor allem hat er sich selbst von der Güte dieses außergewöhnlichen Kaffees überzeugen können. Gerne erzählt er Ihnen mehr über seine Erfahrungen.

Key-Facts

Land: Guatemala
Region: Antigua
Plantage: Tempixque
Bauer: Familie Falla
Sorte: Arabica
Varietäten: Bourbon, Caturra
Aufbereitung: Nass

 

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